Der Widerstandskämpfer und Politiker Julius Leber steht wie kaum ein anderer für Engagement, Zivilcourage und Mut, aber auch für Aufrichtigkeit, Unbeugsamkeit und Geradlinigkeit - Werte, die in der pädagogischen Arbeit mit jungen Leuten sowie in unser aller Alltag von großer Bedeutung sind. Erziehung braucht Leitbilder!

Wer sind wir?

Wir, die JLS, verstehen uns als eine Schule der Vielfalt, in der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründen mit individuellen Begabungen und Voraussetzungen gemeinsam lernen. Wir kooperieren in unserer Arbeit mit schulischen Partnern, wie der Emil-Possehl-Schule (Regionales Bildungszentrum) sowie der Astrid-Lindgren-Schule (Förderzentrum), und werden von diversen Stiftungen, wie zum Beispiel der Michael-Haukohl-Stiftung unterstützt. Im Rahmen der Offenen Ganztagsschule arbeiten wir mit sozialen Einrichtungen, wie der AWO oder InVia zusammen. Mit regionalen Ausbildungsbetrieben stehen wir in einem gewinnbringenden Austausch.

Was wollen wir?

Unser Ziel ist es, unsere Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, sich zu mündigen, selbstbestimmten, gesellschaftsfähigen Menschen zu entwickeln. Hierbei nutzen wir die Individualität unserer Schülerinnen und Schüler als Chance und begleiten sie von Jahrgang 1 bis 10 durch ein stabiles und verlässliches Wertesystem. Dem liegen eine gute Schüler-Lehrer-Beziehung sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu Grunde.

Wir wecken Freude am selbständigen Lernen und an Leistungsbereitschaft. Dadurch schaffen wir für unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den individuell höchstmöglichen Schulabschluss zu erreichen und unsere Schule mit einer positiven Zukunftsperspektive zu verlassen. Dabei sollen die Übergänge zwischen Kita, Grundschule und weiterführenden Schulen transparent und fließend gestaltet werden.

Wo liegen unsere Stärken?

Unsere Schule zeichnet sich durch ein kompetentes, gut vernetztes und sozial engagiertes Personal aus, das auf einen reichen Erfahrungsschatz aufbaut und offen für neue Impulse ist. Wir bieten eine in sich geschlossene Grund- und Gemeinschaftsschule mit zwei zielgruppengerechten Gebäuden und einem großzügigen Raumangebot und einem reichhaltigen Verpflegungsangebot.

1. Methodencurriculum

Wir unterrichten mit einer Vielzahl von Methoden lebensnah und handlungsorientiert. Dabei begleiten wir unsere Schülerinnen und Schüler mit einem breiten Angebot aus individueller Förderung und durch die Beratung verschiedener Fachkräfte, wie zum Beispiel Schulsozialarbeiter, SchulbegleiterInnen und Sonderschullehrkräfte.

2. Berufsorientierung

Wir behandeln in allen Fächern und Jahrgangsstufen berufsbezogene Themen und verstärken damit den Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen in Hinblick auf die Anforderungen der Berufswelt. Es ist uns wichtig, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine berufliche Perspektive entwickelt und nicht ohne Anschluss die Schule verlässt.

3. Gesunderhaltende Schule

Gesunderhaltende Schulen stärken das Wohlbefinden und die Gesundheit der Lehrenden und Lernenden, erreichen eine gute Qualität des Lernens, des Unterrichtens und der Schulprozesse und führen zu guten Lern- und Arbeitsergebnissen.

4. Konfliktkultur / Gewaltprävention (ausführlichere Informationen finden Sie hier)

An beiden Standorten der JLS wird Konfliktkultur auf Klassenebene und auf Schulebene gelernt und gelebt. Basierend auf den 'Regeln des Zusammenlebens' in der Schule erlernen die SuS gewaltfreie Konfliktlösung und die Wiedergutmachung in Konfliktfällen. Die Julius-Leber-Schule wendet sich bewusst gegen ein von Angst, Mobbing, Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt geprägtes Schulleben. Die Stärkung der gewaltfreien Selbstbehauptung, das Erlernen einer Kommunikation über Empfindungen, sowie das selbständige Finden einer nachhaltigen Lösung stehen als Priorität im Mittelpunkt und haben das Ziel, die Grenzen des Gegenüber zu respektieren und sich selbst wohl und sicher fühlen zu können.

5. Offene Ganztagsschule

Jedes Kind ist bei uns willkommen, fernab von Kultur, Körpermerkmalen, sozialem Status, Religion oder Sexualität. Kerngedanke ist ein verlässlicher Rahmen für Unterricht und ergänzende Angebote und somit die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Schule, außerschulischen Kooperationspartnern und der örtlichen Jugendhilfe.

Woran erkennen wir, dass Lernen gelungen ist?

Die Julius-Leber-Schule ist ein Lebens- und Lernort, in dem die Zufriedenheit aller Beteiligten (Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, usw.) im Mittelpunkt steht. Dabei ist die konsequente Rückmeldung ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit, denn schulisches Arbeiten heißt ständige Weiterentwicklung. Rückmeldungen ermöglichen diese Weiterentwicklung aufgrund des miteinander und voneinander Lernens. Den Schülerinnen und Schüler und Schülern gelingt es, die in einer ansprechenden Lernumgebung erworbenen Kompetenzen langfristig und handlungsorientiert anzuwenden und auf die Lebenswelt zu übertragen.